Tipps zur Müllvermeidung

Achtung vor Angeboten

Gerade bei Lebensmittel lässt man sich oft von Aktionen und Großpackungen verführen, schlussendlich wird es dann aber doch nicht verwendet und landet im Müll. Also kaufen was man auch wirklich braucht. Nicht gleich alles Abgelaufene wegschmeißen, sondern zum „Restleverwerter“ werden.

 

Leitungswasser

Wir haben doch so gutes Wasser in Vorarlberg, wieso also welches kaufen? Mittlerweile gibt es wirklich tolle Trinkflaschen aus Glas oder Edelstahl, da kann man auf PET-Flaschen verzichten, was gut für Umwelt, Geldbeutel und besonders für die Gesundheit ist. Wer auf Sprudelwasser steht, ist gut mit einem Sodastream mit Glasflaschen beholfen.

 

Zweite Chance

Kaputte Dinge werden oft zu schnell weggeworfen, obwohl man mit ein paar Handgriffen vieles wieder reparieren könnte. Schaut euch um, garantiert gibt es Bastler im Umfeld oder nutzt Repair Cafés (Nenzing, Rankweil, Feldkirch) in denen man kostenlost Hilfe beim Reparieren bekommt. Nicht kaputte, jedoch nicht mehr benötigte Dinge, können andere sicherlich brauchen, verkaufe oder verschenke sie doch im Internet (z.B. willhaben.at) oder auf Flohmärkten.

 

Naturseifen

Mittlerweile sieht man sie überall: selbstgemachte Seifen. Diese sind hübsch und können problemlos Flüssigseife im Plastikspender ersetzen. Back to the roots! Und Profis verwenden dann auch noch Haarseifen statt Shampoo aus Plastikflaschen mit Mikroplastik.

 

Selbermachen

Pizzateig, Deo, Putzmittel und noch vieles mehr, ist mit einfachen Rezepten wirklich schnell gemacht. Probiere es aus, es macht Spaß und man vermeidet Unmengen an Müll.

 

Werde zum Plastiktaschenverweigerer!

Das wohl einfachste um Müll zu vermeiden ist, mit eigenen Taschen und Körben einkaufen zu gehen. Einfach eine Tasche im Auto oder in der Handtasche deponieren, dann ist sie immer dabei. Aber auch in der Obst- und Gemüseabteilung die Säckchen vermeiden, Äpfel kann ich problemlos auch ohne Säckchen auf die Kassa legen. Profis gehen dann auch schon mit mitgebrachten Behältern einkaufen.

 

Bitte keine Werbung!

Mit diesem einfachen Satz, vermeidet man viel Müll. Die meisten Werbeprospekte und Flyer bleiben ungelesen, dabei sind sie eine Ressourcenverschwendung, die verhindert werden könnte. Außerdem wird man auch nicht so schnell verführt, Dinge zu kaufen, die man eigentlich gar nicht braucht.

 

Qualität vor Quantität

Billig-Produkte sind meist nicht wirklich langlebig und landen schnell auf dem Müll. Qualitativ hochwertigere Produkte sind zwar in der Erstanschaffung teurer, jedoch werden sie in der Regel länger genutzt. Außerdem werden gerade bei Billigprodukten bei Kleidung, Elektrogeräten oder Spielzeug Ressourcen und auch Arbeitskräfte ausgebeutet.

 

Regional einkaufen

Öfter mal auf dem Markt oder direkt beim Bauern kaufen, spart nicht nur Müll, sondern stärkt auch unsere regionale Wirtschaft. Wie wäre es, mal wieder mit einer Flasche oder Kanne beim Bauer um die Ecke Milch zu holen?

 

Im Geschäft auf die Verpackung achten

Wenn wir genauer hinschauen, können wir auch in den Geschäften bei manchen Produkten zwischen verschieden Verpackungen wählen. Hier einige Bespiele: Ketchup, Senf, Öl in Glasflaschen, Taschentücher in Kartonboxen, öfters die Frischetheke ansteuern anstatt die abgepackten Alternativen, Brot beim Bäcker oder Joghurt im Glas.

 

Coffee to go

Wenn es unbedingt Kaffee zum Mitnehmen sein muss….machen wir auch öfters…dann legt euch doch eine coole Mehrwegalternative zu. Gibt es mittlerweile schon schöne Becher, die richtig stylisch ausschauen und wieder Müll vermeidet wird.

Plastikfreier leben